Bernauer Straße – Ackerstrasse Berlin

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Bernauer Straße ein Mahnmal des Mauerbaus

Aufsehenerregende Fluchten aus der DDR machten die Bernauer Straße in den 1960er Jahren bekannt. Einst war die Bernauer Straße, die heute Teil des Berliner Innenstadtringes ist, eine Heerstraße zwischen Berlin und Brandenburg.

In den Fokus der Geschichte geriet die Bernauer Straße ab 1961. Denn die Berliner Mauer verlief bei der Teilung der Hauptstadt komplett entlang ihrer Südseite. Die Gebäude wurden zunächst zugemauert, schließlich abgerissen, damit die Wachen der Volksarmee die Grenze besser überblicken konnten.

Ostberliner, die in den Westen flüchten wollten, nutzen das Mauerstück an der Bernauer Straße aus praktischen Gründen zur Flucht: Ihr Bürgersteig lag bereits im Westen der Republik. Auch mehrere Fluchttunnel wurden unter der Bernauer Straße gegraben. Erst in den 1980er Jahren hatten die Republikfluchten ein Ende, weil die Grenze mit massiven Betonplatten gesichert wurde. Acht Jahre nach dem Mauerfall wurde auf einem Teilstück der Bernauer Straße eine Gedenkstätte an die Berliner Mauer errichtet.

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